Ein neues Gefühl macht sich breit – ein „Wir“- Gefühl.

Ein Wir-Gefühl soll neu sein? „Das ist doch ein altbekannter Begriff“, sagen Sie jetzt vielleicht. Dennoch vollzieht sich derzeit ein Wandel in der Gesellschaft. Systeme, Strukturen, Gruppen, Individuen erkennen: Die Welt ist mittlerweile so komplex geworden, dass ein Einzelkämpfertum nur noch sehr bedingt funktionieren kann. Die Vernetzungen werden immer wichtiger und vielschichtiger – egal ob wir im Privaten „teilen“ bzw. „sharen“ oder ob wir im Beruflichen „Networking“ betreiben.

Und gerade im Unternehmerischen erscheint es immer wichtiger, vom Tayloristischen Prinzip wegzukommen und sich im Management für den Gedanken zu öffnen, dass eben auch die Mitarbeiter – und zwar alle – denkende Einheiten sind, die Freiräume brauchen, um sich entfalten zu können Lars Vollmer beschreibt dies sehr schön in seinem Blogartikel „Selbstorganisation statt Management“, der leider nicht mehr online abrufbar ist. Der Trend zur Wir-Kulktur wird nun auch vom Zukunftsinstitut aufgegriffen und in einer jüngst erstellten Studie umfassend beleuchtet: „Die neue Wir-Kultur“.

Auf der Seite des Zukunftsinstituts kann man sich eine kostenfreie Leseprobe herunterladen. Es lohnt sich. Und ich freue mich ungemein, dass ich im Juni dieses Jahres am Kongress der Heiligenfeld Akademie mit dem Titel „WIR – Bewusstsein, Kommunikation und Kultur“ teilnehmen werde. Die alles entscheidende Frage ist nun: Sind Sie bereit, sich dem „Wir“ zu öffnen?