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Kennen Sie das? Es ist Frühling, so langsam – ganz langsam – steigen die Temperaturen. Und prompt denken wir an den Sommer. Weg mit den 2 Shirts, dem Pulli und der Strickjacke, rein in die luftige Kleidung. Die Aussicht auf Strandausflüge lässt vielen das Herz hüpfen. Den Sommer verbinden wir dann gern auch mit der Strand- bzw. Bikinifigur und – rumms! – sind die kritischen Gedanken an.

Kein Wunder, dass im Frühjahr die Zeitschriften durchdrehen und jedes Magazin versucht das andere zu überbieten mit der ultimativen Diät, mit der Sie GARANTIERT in 7 Tagen 5 Kilo OHNE Hungergefühle abnehmen.

Jaja. Klar. Das klappt super und die auf diese Weise verlorenen Kilos hat man ja auch nie wieder drauf. Wer´s glaubt… Glaubt das eigentlich überhaupt noch wer?

Scheinbar ja, denn es ist ja alljährlich erneut eine Schlagzeile wert. Meine Damen, meine Herren – lassen Sie es bitte mit den Crash-Diäten.

Wer langfristig und dauerhaft ein geringeres Gewicht auf die Waage bringen möchte, der sollte sich auf einen Veränderungsprozess in der Ernährung einlassen. Wer dagegen einfach nur für 14 Tage aus seinen Ernährungsgewohnheiten für die Diät aussteigt, um anschließend genauso weiter zu machen wie zuvor, der wird die verlorenen Kilos sehr schnell wieder begrüßen dürfen und gern sogar mehr.

Was dagegen sehr viel hilft beim Wunsch nach dauerhafter Gewichtsreduktion ist das Folgende:

  • Bewegung, Bewegung, Bewegung
  • keine Verbote – wirklich gar keine
  • eine ausgewogene Nahrungszusammensetzung mit wenig Fleisch, wenig Brot/ Nudeln/ Kartoffeln/ Reis und sehr viel Gemüse
  • Intervallfasten

Wie funktioniert das Intervallfasten?

Das ist ein sehr simpler Trick, mit dem man tatsächlich ohne weiteren Aufwand sein Gewicht reduzieren kann. Dafür muss man lediglich die Uhrzeiten im Blick haben, zu denen man Nahrung aufnimmt. Wer abends nach 18 Uhr nichts mehr isst und sein Frühstück erst um 10 Uhr am folgenden Morgen verzehrt, hat 16 Stunden gefastet. Dies in Kombination mit der für mich passenden Bewegung ist der aus meiner Sicht beste Weg, dauerhaft das Gewicht zu reduzieren. Und hier möchte ich betonen, dass es beim Fasten nicht darum geht, irgendwelche „Schlacken“ aus dem Körper zu entfernen. Im Körper gibt es keine „Schlackenstoffe“. Hierzu habe ich mich in einem früheren Artikelschon einmal geäußert.

 

Und dazu gehört unbedingt das Genießen!

Das Foto mit dem Eis habe ich nicht ohne Hintergedanken hier in den Artikel gesetzt. Ja, genießen Sie! Wenn Sie Eis mögen, gönnen Sie sich ein Eis. Bewusst und mit Genuss! Dasselbe gilt für die Schokolade, den Rotwein, die Chips. Alles ist in Ordnung – in Maßen. Sobald Sie sich etwas verbieten, begeben Sie sich in die Gefahr der Reaktanz, also der Abwehrreaktion, die Sie wie eine Art Trotzreaktion verstehen können: Das, was verboten ist, wollen Sie nur umso mehr.  Und je strenger Sie mit sich sind, umso schlimmer wird es. Also trainieren Sie das Genießen! Je genussvoller Sie den vermeintlichen Dickmacher verzehren, desto schneller ist das Bedürfnis danach befriedigt und desto weniger verzehren Sie!

Mein Tipp: Eine Art Genusstraining werden Anna Gliemer von gleem.de und ich im September (2018) anbieten: Wir werden rohe und gesunde Süßigkeiten ohne Industriezucker herstellen und üben, diese achtsam zu verzehren. Mehr Infos zum Workshop folgen im kommenden Newsletter!