Vorurteile gegenüber Heilhypnose

Warum gibt es so viele Vorurteile und Vorbehalte gegenüber der Hypnose als therapeutischen Werkzeug? Oftmals erzeugt Unkenntnis Angst, Unsicherheit und Ablehnung. Die Medien und deren Darstellung der Hypnose tun ihr Übriges.

Man denke nur die die Shows, in denen Menschen im Zustand der Trance erniedrigt oder lächerlich gemacht werden. Es folgt nun in loser Folge eine Reihe von Vorurteilen:

  • Nur sehr leichtgläubige Menschen können hypnotisiert werden.
  • In Hypnose ist man völlig ausgeliefert und machtlos, man macht Dinge, die man sonst niemals tun würde.
  • Es gelingt dem Hypnotiseur nicht immer, den Hypnotisierten zurückzuholen aus der Trance.
  • Ist man hypnotisiert, wird man missbraucht zu unfreiwilligen Aussagen und auch zu Handlungen.
  • Wer nicht ausreichend suggestibel ist, kann nicht hypnotisiert werden.
  • Hypnose ist nicht mehr als Entspannung oder dem Schlaf sehr ähnlich.
  • Durch Hypnose werden Probleme einfach nur zugedeckt.
  • Ausschließlich symptomorientiert wird unter Hypnose gearbeitet.
  • Typisch für Hypnose ist das Eintrichtern einfacher Formeln.

Sicherlich gibt es noch eine Reihe weiterer Vorbehalte, ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Liste. Aber was ist nun zu all diesen Vorurteilen zu sagen? Jeder sollte sich eine eigene Meinung dazu bilden – möglichst anhand von persönlichen Erfahrungen.

Meine Erfahrungen sagen: Die genanten Vorurteile und Vorbehalte sind haltlos. Hypnose ist ein wunderbares therapeutisches Werkzeug. Kein Wundermittel, kein Allround-Mittel, aber doch eine Möglichkeit, um gezielt an bestimmten Themen zu arbeiten.