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Wie Achtsamkeit und eine clevere Bilanz dir aus dem Gefühlschaos hilft

Über Verstand, Bauch & gemischte Gefühle

Ich will ja, aber…  Kommt dir das bekannt vor? Du würdest ja wirklich gern, aber…

Hallo, Gefühlschaos… Ich kann mich nicht entscheiden!

Der Kreativität sind bei einigen Menschen ja wirklich gar keine Grenzen gesetzt beim Suchen von angeblichen Fakten, warum sich so gar nichts verändern lässt am eigenen Leben im Allgemeinen und am Verhalten im Besonderen.

Da wird wild argumentiert mit Blick auf…

  • die eigene Person bzw. Persönlichkeit,
  • die Situation,
  • die persönliche Lebensgeschichte,
  • die Sonne-Mond-Konstellation 😉

„Alle können sich verändern – ABER bei mir ist das ja gaaaanz anders. Bei geht das GAR NICHT. NIE. Ich kann nicht.“

Willst du meine Meinung dazu hören?

Durch innere Achtsamkeit: sich selbst durchschauen und dem Gefühlschaos „Tschüß!“ sagen

Alle, die meinen, dass erst das Eigenheim abbezahlt sein muss, die Kinder ausgezogen sein müssen und der Weltfrieden erreicht sein muss, bevor sich auch nur im Ansatz etwas im eigenen Verhalten ändern kann, sind nicht bereit für einen Entwicklungsschritt. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Wichtig ist, genau das zu erkennen und es sich einzugestehen. Das Entscheidende ist, die Mechanismen dahinter zu durchschauen. Das ist ein Prozess innerer Achtsamkeit: erkennen, wo das eigene „Ich kann nicht“ herkommt, was die Auslöser sind und wie es sich im Leben anfühlt.

Du willst deine innere Achtsamkeit trainieren?

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Manchmal ist das Gefühlschaos, das“ich kann mich nicht entscheiden“ ja auch genau richtig im jeweiligen Moment. Für mich ist die Bewusstheit darüber relevant. Dieser innere Prozess der Achtsamkeit wird getragen von der Frage „Was brauche ich?“ – gerne ergänzt um ein „wirklich-wirklich“, um die Bedeutsamkeit des „was“ hervorzuheben: Was brauche ich wirklich-wirklich?

Unsere inneren Bewertungssysteme

Warum nur tun wir uns damit so schwer, eine Antwort auf diese Frage zu finden… Die Antwort auf meine Frage ist leicht: Zu oft existieren zwei gegensätzliche Antworten zeitgleich in uns. Denn wir haben alle zwei Bewertungssysteme in uns. Da ist zum einen der gut trainierte Verstand, der jedoch grundsätzlich recht langsam ist in seiner Tätigkeit. Der Verstand benutzt sehr präzise Sprache in der Argumentation und ist damit auch sehr klar verständlich. Und er bewegt sich in einer deutlichen entweder-oder-Kategorie in der Bewertung: richtig oder falsch.

Gefühlschaos verstehen: 

Das Entscheidende: Unser Bauchgefühl

Unser Bauchgefühl dagegen ist rasant schnell, drückt sich jedoch jenseits der messerscharfen Worte aus. Wir alle kennen dieses diffuse Bauchgefühl: Eine Situation fühlt sich gut an – oder nicht. 

Gefühlschaos: Ich kann mich nicht entscheiden!

Mit Blick auf die Bewertung rückt beim Bauchgefühl das persönliche Empfinden in den Vordergrund. Ein allgemeingültiges „Das ist richtig“ ist für das Bauchgefühl bedeutungslos. Dem Bauchgefühl geht es nur darum, ob ich etwas mag, ganz egal, ob das nun gut ist oder nicht.

Ausschließliches Handeln nach dem Verstand fühlt sich dauerhaft nicht gut an, denn das Bedürfnis kommt wohlmöglich zu kurz. Aber auch umgekehrt führt ein allzeit ausgelebtes Bauchgefühl langfristig betrachtet sehr wahrscheinlich zu Frustration, da ein Mangel an Selbstkontrolle und Disziplin uns in der Regel nur wenige Lebensziele erreichen lässt.

Wie du – Stand heute – Bewertungen vornimmst, ist historisch gewachsen: Du hast gelernt, auf eine ganz individuelle Weise deine beiden Bewertungssysteme einzusetzen. Dieses Lernen erfolgt in der Regel unbewusst und hat sehrt viel damit zu tun, wie deine Eltern bzw. deine Bezugspersonen Bewertungen vornehmen und Entscheidungen treffen. Das hast du sehr wahrscheinlich erst mal übernommen, um dann im Laufe der Zeit das System weiter zu formen. Aber auch dieses Formen passiert unbewusst.

 

Kopf und Bauch in Ideal-Kombi

Tschüß, Gefühlschaos!

Die spannende Frage lautet: Ist deine Kombination von Kopf und Bauch ideal ausgeformt für dein individuelles Dasein? Irgendwann kommt dann möglicherweise der Moment, wo auch du dein inneres „Ich will ja, aber ich kann nicht“ spürst oder es sogar vor Wut rausbrüllst. Ah! Da ist dann also Bewusstheit dafür entstanden, dass deine erlernte Form des Bewertens dir selbst Stöcke zwischen die Beine rammt.

Die blöde Nachricht:

Veränderung klappt meist nicht von jetzt auf gleich.

Die gute Nachricht:

Alles kann sich entwickeln!

Das gilt auch für dein Bewertungssystem. Du brauchst halt nur ein wenig Geduld – und innere Achtsamkeit für all das, was in dir dazu führt, dass du auf bestimmte Weise bewertest und entscheidest.

Je besser du mit dir in Kontakt kommst, umso mehr verstehst du die Prozesse und kannst üben, anders zu reagieren. Genauso kannst du lernen, was du tun kannst, wenn dein Bauchgefühl dir aufgrund einer verworrenen Situation unterschiedliche Signale sendet.

Bauchgefühl außer Balance

Verhandeln mit den gemischten Gefühlen – so klappt´s

Mein Tipp für dich zum Ausprobieren: Wenn du mal wieder in der Situation bist, dass dein Bauch dir verschiedene Signale sendet, dann eröffne eine Bilanz. Mach das am besten schriftlich auf Papier.

Und? Hast du das selbst ausprobiert? Wie hat sich deine Bilanz entwickelt? Ganz, ganz wichtig ist halt, nicht gleich alle aufkommenden Ideen im Brainstorming ablehnen, sondern erst einmal alles annehmen, gern aufschreiben – um anschließend in die Beurteilung zu gehen. Dann klappt es wahrscheinlich mit dem „Tschüß, Gefühlschaos – ich kann mich doch entscheiden!“

Hast du Fragen? Willst du tiefer in das Thema einsteigen? Melde dich gern bei mir!

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