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Stressmonster entlarven: So klappt´s mit der Stabilität im Stress

Die Zeit ist knapp?

Du hast es eilig?

Es muss perfekt werden?

Kurz: Der Stress klopft an deine Tür?

Stabil im Stress:

Wie das klappt, erfährst du hier!

Stabil im Stress heißt: Stress-Monster zähmen

Wenn Stressmonster dich aus dem Gleichgewicht bringen

Wann hattest du zuletzt Stress? Lehn dich zurück, mach mal einen Moment die Augen zu und erinnere dich. Was war das für ein Stress-Augenblick? Was ist passiert? Warum genau sagst du, dass das eine stressige Situation war?

Die drei Stressmonster erkennen

Wenn du sehr genau noch einmal auf das vergangene, stressige Ereignis geguckt hast, dann hast du vielleicht bereits erkannt: Die Krise liegt nicht im Außen, sondern in dir. In sehr, sehr vielen Fällen machen wir uns den Stress nämlich selbst. Ja, da ist wahrscheinlich eine Herausforderung, aber die allein ist nicht stressig. Stressig wird es erst mit dem, was wir selbst in unserem Inneren daraus machen. 

Stabil im Stress: Erkenne deine inneren Stress-Monster

das Überzeugungsmonster

das Story-Monster

das “du musst”-Monster

Diese drei Fieslinge stehen stellvertretend für deine inneren Stressmonster, die belastende Situationen stressig werden lassen. Gestatten,

  1. das Überzeugungsmonster
  2. das Story-Monster
  3. das “du musst”-Monster

Stabil im Stress – trotz Überzeugungsmonster

Wir alle tragen Überzeugungen, Erwartungen und Glaubenssätze in uns. Diverse sind förderlich, ein paar sind negativ und blockieren dich. Kennst du diese fiese Stimme in dir, die zum Beispiel sagt: “Das reicht nicht. Du bist nicht gut genug. Du Versager.” 

Es ist wichtig, solch innere Überzeugungen zu erkennen. Diese Sätze hast du dir irgendwann angeeignet. Es ist müßig darüber zu grübeln, wann sie entstanden sind. Einzig entscheidend ist, dass sie jetzt da sind und in dir wirken. Diese Überzeugungen limitieren dich und tragen nicht dazu bei, dass du im Stress stabil bist. 

Was tun mit dem Überzeugungsmonster?

Identifiziere es – erkenne deinen negativen Glaubenssatz – und erarbeite dir einen positiven Gegensatz. Ein klassisches Beispiel wäre: “Ich bin gut so, wie ich bin.” Wichtig ist, das sich dieser Gegensatz gut für dich anfühlt, dass du Leichtigkeit und Freude bei dem Satz spürst und er dir nicht neutral-egal ist. 

Das Storymonster erkennen und stabil im Stress bleiben

Jeder Mensch hat seine Story: seine Erlebnisse, Vergangenheit, Geschichte. Und jeder Mensch hat seine Eltern bzw. Bezugspersonen. Wir machen vom ersten Tag an Erfahrungen und bekommen zugleich einen Schwung Erfahrungen von Eltern und Bezugspersonen mit auf unseren Weg. Gerade in Europa und auch im besonderen Maße in Deutschland lohnt es sich genauer auf die Vergangenheit zu schauen. Denn das, was die Vorfahren – Eltern, Großeltern – erleben mussten, war extrem: Erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, Bedrohung, Flucht, Vertreibung. Traumatisierungen wurden und werden generationenübergreifend weitergegeben. Doch auch die persönlichen Dramen neben der weltpolitischen Geschichte sorgten für die Formung bestimmter Verhaltensweisen. Und nicht alle tun uns gut.

Was tun mit dem Storymonster?

Erkenne deine Geschichte und die deiner Bezugspersonen. Identifiziere das, was dich ausbremst. Halte nicht das fest, was nicht dein Erleben war: Du bist nicht die Person gewesen, die beispielsweise den Krieg erlebt hat. All das darfst du zurückgeben im übertragenen Sinn.

Deine eigenen Erfahrungen schau neugierig und achtsam an. Ja, es sind vielleicht ein paar nicht so schöne Erlebnisse dabei. Erkenne, dass dies vergangene Ereignisse sind und das in der Zukunft sich ANDERES ereignen wird. Nichts muss sich wiederholen. Dein Geist gauckelt dir dies vor, denn er kann nur auf das bereits Erlebte zurückgreifen.

Glaub daran, dass mehr möglich ist als das schon Erlebte! Ich muss gerade lachen, denn das klingt doch ein wenig nach esoterischem “Chakka”. Spaß beiseite: Es ist wirklich immer mehr möglich als das, was du erlebt hast. Deine Erfahrungen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus allen Möglichkeiten.

Du kannst es üben, deinen Vorstellungen mer Weite zu geben, indem du Geschichten erfindest: Geh ins Café, schau zu den Nachbartischen und spinne eine Geschichte zu den Menschen, die dort sitzen. Die erste Geschichte entsteht auf der Grundlage deiner eigenen erlebten Situationen. Spinne anschließend eine zweite Story. Und wirst feststellen, dass deine Kreativität anfängt zu sprudeln.

Das “du musst”-Monster identifizieren und nicht aus dem Gleichgewicht geraten

Manchmal versteckt sich dieses Monster auch in einem “du solltest” oder “du darfst nicht”. Wann immer du in deinem Inneren diese Befehlsstimme hörst, weißt du: Das Monster ist aktiv.

  • Der Klassiker: “Du musst es allen recht machen.”
  • Schlechtes Gewissen garantiert: “Du solltest mehr Sport treiben.”
  • Sehr subtil: “Du darfst nicht erfolgreich sein.”

Du willst noch mehr Beispiele? Gern! Derzeit schlägt ein Gedicht hohe Wellen, das eine amerikanische Schauspielerin in einem kurzen Video wiedergibt: “Be a Lady they said”:

Den Text hat Camille Rainville geschrieben. Ich habe ihn dir in dieses PDF (engl., 44 KB) kopiert, wenn du ihn nachlesen willst. Das Gedicht ist eine bombastische Salve an inneren Imperativen: Sei dies, sei jenes, mach dies, mach das… Viele Frauen erkennen sich darin wieder. Ein innerer Befehl jagt den nächsten.

Und die geschätzten Herren unter uns dürfen sich an Ansagen erinnern wie zum Beispiel: 

  • “Sei hart wie Krupp-Stahl.”
  • “Du darfst nicht weinen, denn: Indianer kennen keinen Schmerz.”

Was tun mit dem “Du musst”-Monster?

Lass deine inneren Befehle einmal bewusst laut werden, damit du sie erkennen kannst. Das kann schmerzlich sein und frustrieren. Aber es ist wichtig wenigstens einmal genau hinzuhören, um sich sodann selbst zu fragen: “Was ist das wirklich-wirklich Schlimme daran, wenn…

  • ich nicht so bin bzw. 
  • dies nicht mache etc.?”

Sehr wahrscheinlich wirst du zur Erkenntnis kommen, dass nichts essentiell schlimm daran ist. Es ist nicht generell schlimm, wenn du es mal nicht allen recht machst. Und es ist auch nicht dramatisch, wenn du nicht alles unter Kontrolle hast.

Bitte erkenne an, dass diese inneren Befehle in dir verankert sind – derzeit. Und dann entwickle einen Satz im Stile: “Ich darf auch…” Spür hin, ob sich der “ich darf”-Satz gut anfühlt. Wenn ja, sag ihn dir täglich, gern sogar mehrfach.

Du darfst dich bei all dem auch fragen, welchen Preis du zahlen willst. Willst du dich den inneren Stress-Monstern beugen und ein Leben leben, das dich eng macht und starr? Ein Leben, das dich blockiert, sodass du deine Persönlichkeit nicht entfalten kannst?

Ja klar – es kann sein, dass sich ein paar Menschen von dir abwenden, wenn du beginnst bei dir selbst anzukommen. Das sind dann meist die Menschen, die eher auf den eigenen Vorteil bedacht sind und kein echtes Interesse an deinem Wohlergehen haben. Es kann aber auch sein, dass viele andere es toll finden, wenn du greifbarer wirst und Ecken und Kanten beweist. Denn du bist dann spürbar echt und diese Echtheit tut nicht nur dir gut, sondern auch den Menschen in deinem Umfeld, die dir wirklich nahe sein wollen. 

Wer seine Stress-Monster zähmt…

… erlebt Schritt für Schritt mehr Stabilität im Alltag und eben die zuvor erlebten Belastungen werden weniger, denn dein Innenleben hat sich durch die Zähmung der Stress-Monster verändert.

Wenn du dazu eine Frage hast, schick mir gern eine Mail: 

 

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